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Freie Presse, 10.09.2008







suedkurier.de, 25.08.2008


VS-Villingen
Festival fetzt drinnen wie draußen
VON UWE SPILLE

Regnet es oder regnet es nicht? Diese Frage treibt Open-Air Festivalmacher naturgemäß den Schweiß auf die Stirn. Gut, wenn man da ein Ausweichquartier im Trockenen nebenan hat wie beim Innenhoffestival, das jetzt zum 20. Mal über die Bühne geht.

VS-Villingen - Früher, im Innenhof der Sparkasse, wo alles begann, da gab es im Fall des Regenfalles ein knallbuntes, rundes Zelt. Allerdings war das nicht viel höher als das Publikum, und wer da nicht ganz vorne stand, sah nur noch maximal die Bäuche der Protagonisten auf der Bühne. Das waren dann die berüchtigten "Bauchkonzerte". Heute lächelt man über die alte Zeit und das Zelt und verzieht sich stattdessen in die Scheuer des Jugendhauses.

Was aber, wenn man sich dazu entschieden hat, drinnen aufspielen zu lassen, und kurz vor Beginn des Konzertes draußen der blaue Himmel strahlt? Dann nerven die Besucher, die fragen, warum denn das Konzert um Gottes Willen nicht draußen stattfindet. Aber irgendwann muss eine Entscheidung fallen und so entschied man sich also beim Festivalauftakt am Freitag für drinnen. Doch kurz vor dem Konzert blauer Himmel. Warum, um Gottes Willen?

Bandana, so bezeichnet man die Halstücher der Cowboys, und so heißt die Johnny Cash Coverband, die den Opener fürs Fest gaben. Wer glaubte, Johnny Cash zieht keinen Hund hinterm Ofen vor, sah sich getäuscht. Rappelvoll war die Scheuer, so dass selbst die Festivalmacher draußen vor der Tür nur stehend in den Genuss der musikalisch äußerst ansprechenden Band kamen. Locker waren sie drauf, die Jungs auf der Bühne, man merkte die große Bühnenerfahrung der Truppe auf Anhieb. Leicht sächselnd und sympathisch die Ansagen zwischen den einzelnen Cash-Songs, der Sound genau so, wie man es erwarten konnte, selbst als Country-Gegner musste man zumindest geistig den Cowboy-Hut ziehen. Doch das Beste: Pünktlich zum ersten Stück der Band begann es draußen endlich zu regnen. Gut entschieden also.

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schwarzwaelder-bote.de, 25.08.2008


VS - Supertramp-Coverband beim Innenhof-Festival

Villingen-Schwenningen - . . .

Startschuss mit der Johnny-Cash-Coverband

Der Startschuss am Freitagabend mit der Johnny-Cash-Coverband fand vorsichtshalber wegen der Wetterkapriolen in der Scheuer statt. Rund 150 Gäste saßen oder standen dichtgedrängt im Konzertsaal. Nach der Pause wurden die ersten Reihen von Stühlen befreit. Dann kam mehr Stimmung auf, weil sich die Leute mitbewegen konnten. Bei »Ring of fire« oder »Walk the line got Rhythm« kurz vor der Pause sprang der Funke über und es kam Stimmung auf.

Bassist Bodo, kaugummikauend und mit Charisma, war immer in Bewegung mit seinem Kontrabass. Konträr dazu der Sänger und Johnny Cash-Epigone Andreas Mat­thes blieb stur auf einem Fleck stehend. Die Quartettformation wurde ab und zu bereichert durch den glasklaren und einwandfreien Gesang von Ily Veith.

Die Songs plätscherten so gemütlich vor sich hin wie der Ohio, der in dem Song »Down by the banks of the Ohio« besungen wurde. Zum Schluss zeigte der Sänger Andreas Matthes, wie gut er an der Harp war und die Stimmung hob sich an. Jubelnder Applaus erntete er dafür. beim letzten Stück »Jackson«.

Von Wolfgang Trenkle und Bärbel Wissert






CountryHome, 18.05.2008


BANDANA „Sound of Johnny Cash" …..Live bei Radio Euroherz

Es müsste 2005 in Geiselwind gewesen sein, wenn uns die Erinnerung keinen Streich spielt. Da stand die Band BANDANA auf dem Programm.
Mit dem Motto „Sound of Johnny Cash" traten sie an und im VIP- Bereich tauchte ein Schwarzgewandeter junger Mann, von der Statur sehr hager und dem Slang nach auch noch aus dem Osten der Republik, auf. Und der Junge, ohne sichtbaren Resonanzkörper, wollte Songs vom Meister Cash singen?, fragten sich nicht nur wir. Dann standen sie auf der Bühne in „Toni`s heiligen Hallen". Der Junge Mann, der eher wie ein mormonischer Wanderprediger aussah, legte los und wir waren überrascht. Nein, dass trifft nicht zu, wir waren begeistert. ANDREAS MATTHES hieß der Knabe und wenn man nicht hinsah, dachte man J.Cash höchstpersönlich stand auf der Bühne. Sie zogen eine tolle Show ab und wenn man die Cash/ Carter Familie so oft Live erlebt hat wie wir, dann gehört schon Talent dazu uns zu überzeugen. BANDANA hat es an diesem Tag geschafft und auch das verwöhnte Geiselwinder Countrypublikum zollte ihnen den gebührenden Applaus. Was uns unvergesslich bleiben wird ist die Sängerin, Julia, als Inkarnation von June Carter. Wie sie sich auf der Bühne bewegt, sitzt und singt wie June, sie spielt auch noch die Auto- Harb wie ihr großes Vorbild und macht damit den Eindruck perfekt. Nun die Zeit vergeht und wir haben auch BANDANA inzwischen öfter auf der Bühne gesehen. Zuletzt auf der CMM in Berlin. Wie wir ihrer ausführlichen Bio entnehmen, haben die Musiker öfter gewechselt, was aber dem Zuschauer nicht weiter stört, wenn der Sound gut und der Frontmann der gleiche ist. Nun haben sie sich auch in die illustre Liste der Live- Gäste von „Doc" Schulze eingereiht. Am 13. Mai 08 kamen sie in´s Hofer Medienhaus und wir nutzten die Gelegenheit die Menschen von BANDANA einmal näher kennen zu lernen. Neben Frontmann Andreas, waren noch Bodo, Markus und die Betreuerin Beate in´s Studio gekommen. Mit einem „Servus" begrüßte Bodo die Nordbayerischen Zuschauer und mit dem „Folsom Prison Blues" legten sie musikalisch los. Im Interview erklärten sie, dass man BANDANA vom Trio, bis zur acht köpfigen Band buchen kann. „Unser Schwerpunkt liegt auf den alten Klassikern, meist aus der SUN- Zeit, von Johnny Cash". Andreas war inzwischen einmal in Nashville/TN und auch einmal in Memphis, hat aber Johnny Cash leider nicht mehr persönlich kennen gelernt. Er sah ihn zum ersten Mal am 8. April 1997 bei seinem Konzert im Kulturpalast in Dresden. Wir waren damals auch dabei, zusammen mit Tom Astor und „Doc" Schulze. Johnny Cash wurde an dem Abend in die „German Country Hall of Fame" , wo man sich bis heute immer wieder fragt wo die überhaupt ist, aufgenommen. Einen Tag vorher konnten wir Johnny Cash, June Carter und Kris Kristofferson auf einer Pressekonferenz in Hof, vor ihrem Konzert in der Freiheitshalle, erleben und befragen. Andreas Matthes wurde 2001 von der J.Cash Tochter, Kathy Cash Tittle zu einem Lunch ins „Olive Garden" Madison/Nashville eingeladen. Die BANDANA`s haben circa 80 Songs von J. Cash im Programm und in den zwei Stunden Sendezeit dürfen sie reichlich davon spielen. Selbstverständlich werden „Ring of Fire", „Big River" oder „I walk the Line" gebracht. Auch das Instrumental „Bandana" wird gespielt und nach der Sendung sitzen wir, wie sollte es anders sein, noch lange in der Stammpizzeria zusammen und es gibt viel zu erzählen. Wer sich über die Band informieren möchte, kann die Website
www.bandana-music.de anklicken.

Peter und Uschi






mz-web.de - Mitteldeutsche Zeitung, 12.05.2008